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mb-Bautechnik                                            Manuel Beib

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Wärmebrücken

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Wärmebrückenberechnung

Wärmebrücken haben einen erheblichen Einfluß auf den Energieverlust eines Gebäudes.  Einer besonderen Aufmerksamkeit gilt der Vermeidung von Wärmebrücken.

Für einen Energieausweis dürfen pauschale Ansätze der Wärmebrückenverluste angesetzt werden. Allerdings beeinflussen die pauschalen Verluste die Energiebilanz sehr negativ.

Durch eine detaillierte Berechnung der Wärmebrücken, basierend auf der "Finite Elemente Methode", lassen sich wesentlich günstigere Werte berechnen. Höhere Effizienzhausklassen lassen sich ohne mehr Dämmstoffe nur durch die Berechnung der Wärmebrücken erreichen. HIerbei entscheiden ist der sogenannte Psi Wert.

Wir analysieren Wärmebrücken bei Neubau und in der Sanierung. Die Vermeidung von Wärmebrücken zur Reduzierung von Schimmel ist unabdingbar und gerade die Wärmebrückenanalyse beim Austausch von Fenstern ist wichtig.

Warum sollte man Wärmebrücken vermeiden?

Wärmebrücken haben negative Auswirkungen auf das Gebäude und seine Bewohner.

Ein verstärkter Wärmeabfluss ist an Wärmebrücken festzustellen, dieser führt  zu höherem Heizenergieverbrauch. Bei nachträglich hochwertig gedämmten Gebäuden können über Wärmebrücken im ungünstigsten Fall zusätzliche Wärmeverluste von über 30 Prozent des Energiebedarfs entstehen.

Beeinträchtigung der thermischen Behaglichkeit

An den Wärmebrücken entstehen im Winter auf Grund des erhöhten Wärmeabflusses auf der Innenseite der Bauteile sehr niedrige Oberflächentemperaturen. Kalte Oberflächen werden aufgrund der geringeren Strahlungswärme als unbehaglich empfunden. Dies nimmt der Bewohner als unangenehm wahr. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, wird die Heizung höher gestellt, damit die Raumluft wärmer wird. Auf diese Weise steigt der Heizenergieverbrauch zusätzlich. Für eine thermische Behaglichkeit sollten Oberflächentemperaturen von Außenbauteilen um nicht mehr als 3° C gegenüber der Raumluft  absinken und 12° C keinesfalls unterschreiten.

Im Bereich einer Wärmebrücke kann es auf Grund von niedrigen Innenoberflächentemperaturen zu Tauwasserausfall kommen. Sobald warme, feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft und dort unter den so genannten Taupunkt abgekühlt wird, bildet sich Tauwasser. Jeder Brillenträger, der im Winter einen warmen Raum betritt und anschließend beschlagene Brillengläser hat kennt diese Tauwasserproblematik. Diese  feuchten Bauteilflächen, bilden evtl. in  Verbindung  mit Tapetenkleister oder Farbe einen idealen Nährboden für zum Teil gesundheitsschädliche Schimmelpilze.
Durch die Reduzierung von Wärmebrücken kann die Gefahr der Schimmelbildung verringert werden.

Neben der Schimmelbildung kann ein Tauwasserausfall im Bereich von Wärmebrücken  zu einer dauerhaften Durchfeuchtung eines Bauteils und zu einem Bauschaden führen. Mürbes Mauerwerk oder verfaultes Holz sind unter Umständen die Folge, im schlimmsten Fall ist die Tragfähigkeit oder Standsicherheit unter Umständen nicht mehr gewährleistet.

Bei durchfeuchteten Bauteilen stellt sich zusätzlich eine höhere Wärmeleitfähigkeit ein, womit  der Wärmebrückeneffekt verstärkt wird. Die Oberfläche der Bauteile kült sich hierdurch weiter ab.

Es ist möglich durch konstruktive Maßnahmen, viele Wärmebrücken hinsichtlich ihrer Wirkung zu minimieren oder soweit zu optimieren, dass keine Mängel, Bauschäden  oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Diese Wärmebrücken berechnen wir für Sie!

Gerne beraten wir Sie in allen Fragen der Energieberatung.